Bitcoin startet 2020 mit 119 Billionen Hashes pro Sekunde

Das neue Jahr hat gerade erst angefangen und schon hat Bitcoin einen Rekord gebrochen. Am 1. Januar erreichten alle Miner zusammen eine Rechenkraft von 119 Billionen Hashes pro Sekunde. Dies geht aus den Zahlen von Blockchain.com hervor. Das bedeutet, dass alle Miner zusammen 119.000.000.000.000.000.000 Hashes (Berechnungen) pro Sekunde durchführen. Das macht das Bitcoin-Netzwerk so sicher wie noch nie.

Verschiedene Quellen, verschiedene Zahlen

Auf anderen Webseiten war die Zahl der Hashes nicht so hoch. Auf CoinDance heißt es nämlich, dass der Rekord bei 143 Billionen Hashes pro Sekunde liegt.

Dass die Zahlen auseinandergehen, liegt daran, dass es sich bei der Anzahl der Hashes um eine Schätzung handelt. Christopher Bendiksen erklärte dies gut in einem Tweet. Er schrieb:

„Die Bitcoin-Hash-Rate ist nicht festgelegt. Diese Zahl wird basierend auf Zeitintervallen zwischen Transaktionsblöcken geschätzt. Diese Zeiten basieren auf einer Poisson-Verteilung (eine Art Wahrscheinlichkeitsrechnung). Wenn Blöcke langsam gefunden werden, sinkt die Schätzung der Hash-Rate erheblich.“

Es ist nicht klar, welche Schätzung näher an der tatsächlichen Hash-Rate liegt. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.

Was bedeutet eine hohe Hash-Rate?

Wenn die Zahl der Hashes zunimmt, heißt es, dass das Netzwerk sicherer wird. Es könnte heißen, dass sich mehr Miner dem Bitcoin-Netzwerk anschließen. Es ist auch möglich, dass Miner ihre Geräte durch schnellere und effizientere ASIC-Chips ersetzt haben.

Eine höhere Hash-Rate erschwert die Manipulation der Blockchain. Wenn Sie die Blockchain betrügen wollen, also zum Beispiel Bitcoin überweisen, die nicht in Ihrem Besitz sind, müssen Sie über mehr als die Hälfte der Rechenleistung verfügen. Das ist jetzt praktisch unmöglich.

Beeinflusst die Hash-Rate den Bitcoin-Kurs?

Neben der Hash-Rate stieg auch der Bitcoin-Kurs in den vergangenen Tagen. Bitcoin-Experte Maxi Kaiser schrieb auf Twitter: „Der Preis folgt der Hash-Rate und der Hash-Rate zufolge befinden wir uns immer noch in einem Bullenmarkt.“

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