Japan will mit Bitcoin das Feld anführen und akzeptiert sie bereits als legale Bezahlmethode

In Japan begann die FINSUM 2019. Dabei handelt es sich um eine dreitägige Messe zu den Themen FinTech, Blockchain, Kryptowährungen und die Zukunft der Finanzindustrie, die in der Hauptstadt Tokio stattfindet. Medienkonzern NIKKEI INC und die Financial Service Agency (FSA) organisieren die Veranstaltung.

Bitcoin und das Lightning-Netzwerk

Natürlich kann bei so einem Event Krypto-Verfechter Anthony „Pomp“ Pompliano nicht fehlen. Er hielt eine Rede zu dem Thema: „Die Zukunft des Geldes definieren“. Nach seiner Rede sprach Pomp am ersten Veranstaltungstag mit zwei Managern der Financial Services Agency. Er redete mit dem Kommissar Toshihide Endo und dem Direktor von FinTech and Innovation Jumpei Miwa.

Was kam bei diesem Gespräch heraus? Beide Herren verstehen etwas von Bitcoin und dem Lightning-Netzwerk. Einem Tweet von Pomp zufolge steht die FSA der Technologie positiv gegenüber. Zusammen mit einem Foto der beiden FSA-Mitarbeiter schrieb er:

„Die japanische Financial Services Agency ist ein großer Befürworter von Bitcoin und dem Lightning-Netzwerk. […] Das erste Land, das Bitcoin einbezieht, wird einen bedeutenden Vorteil haben.“

Kontrollierter Krypto-Handel

Die Nikkei Assian Review sprach zuvor mit einem Mitarbeiter der FSA. In dem Interview wurde erklärt, dass die FSA besonders auf die Einhaltung der Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche achten würde. „Wir fördern Bitcoin, aber nur, wenn der Handel kontrolliert wird“, hieß es in dem Interview.

Die Zahlen zeigen, dass Bitcoin in Japan beliebt ist. Vor allem wird die Kryptowährung mit dem amerikanischen Dollar gekauft. Bitcoin wird zu 74 Prozent mit US-Dollar gekauft. Der japanische Yen steht an zweiter Stelle. Nur 17 Prozent aller Bitcoin werden mit dem Yen gehandelt. Der Euro liegt weit abgeschlagen bei nur 1,8 Prozent auf dem vierten Platz.

Das ist kein Wunder, denn die japanische Gesetzgebung ist so gestaltet, dass Bitcoin attraktiv ist. Im Jahr 2017 genehmigte die Regierung ein Gesetz, das Bitcoin als legale Zahlungsmethode anerkennt. Dies ging mit strengen Regeln einher: Krypto-Börsen müssen den Regeln zur Geldwäschebekämpfung folgen und die Auflagen zu Daten über ihre Kunden erfüllen.

Image via Unsplash

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