Neuseelands Steuerbehörde: Gehalt in ist Bitcoin kein Problem

Die Bürger Neuseelands können ab dem 1. September ihr Gehalt in Bitcoin erhalten. Dies erklärte die Steuerbehörde in einem vor kurzem veröffentlichten Dokument.

Neuseeland als Vorbild

Viele Behörden arbeiten noch immer an ihrem Standpunkt zu Kryptowährungen. Während sich einige Staaten dazu entscheiden Bitcoin und Co. zu verbieten, sehen andere Länder die Technologie als Chance zum Marktführer in der Krypto-Industrie zu werden. In den meisten Ländern sind rechtliche Fragen zum Thema Kryptowährungen jedoch nicht geklärt. Neuseeland geht nun in einen progressiven Schritt in eine neue Richtung.

Kryptowährungen sind legal

In der Erklärung der neuseeländischen Steuerbehörde heißt es, dass Kryptowährungen legal sind. Das heißt, dass Arbeitnehmer ihr Gehalt ab dem 1. September in digitalen Coins erhalten können.

Diese Entscheidung des neuseeländischen Finanzministeriums stammt vom Mittwoch, dem 7. August. Abschnitt 91D des Tax Administration Act von 1994 definiert klar, was die neue Verordnung beinhaltet: Arbeitgeber können den Lohn in Krypto auszahlen. Außerdem wird dort angegeben, wie dies steuerlich gehandhabt werden soll.

Voraussetzungen für Gehalt in Bitcoin

Es werden einige Voraussetzungen für ein Bitcoin-Gehalt aufgezählt. Eine Bedingung ist zum Beispiel, dass die Krypto-Zahlung ein Teil des normalen Gehalts ist. Auch muss es sich dabei um einen festen Betrag handeln. Das heißt, dass andere Auszahlungen wie zum Beispiel Boni nicht unter diese Regelung fallen und deshalb nicht mit Krypto ausbezahlt werden dürfen. Außerdem fallen Selbstständige nicht in die Klausel.

Wechsel in den neuseeländischen Dollar

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass es sich bei den digitalen Coins, um Währungen handeln muss, die direkt in staatliche Währungen bei einer Börse gewechselt werden können.

„In dem gegenwärtigen Umfeld, in dem Kryptowährungen nicht sofort als Zahlung für Waren und Dienstleistungen akzeptiert werden, ist der Prüfer der Ansicht, dass Kryptowährungen, die nicht direkt an einer Börse in Fiat-Währungen umgewandelt werden können, nicht ausreichend „geldähnlich“ sind, um als Gehalt oder Lohn angesehen zu werden.“

Obwohl einige Entscheidungen innerhalb der neuen Klausel noch Fragen offenlassen, ist diese Maßnahme Neuseelands ein Schritt in die richtige Richtung. Rechtliche Klarheit und eine offene Haltung gegenüber digitalen Währungen sind in jeden Fall zu begrüßen.

Image via Unsplash

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