IBM will erste Stablecoin auf Stellar-Blockchain entwickeln

Jesse Lund ist der Leiter der Blockchain-Abteilung bei IBM. Er erklärte, dass das Unternehmen an einer eigenen Stablecoin für internationale Transaktionen arbeitet. Er betonte, dass dies ein besonderer Schritt für das IT-Unternehmen sei.

Der Markt will Stablecoins

Er fügte hinzu, dass IBM in der nächsten Woche weitere Informationen über dieses Projekt preisgeben wird. Die Nachfrage nach solchen „Stablecoinansätzen“ für Finanzinstitutionen sei groß.

„Viele Banken auf der ganzen Welt sehen einen großen Geschäftsvorteil, wenn sie eine Stablecoin in ihrer ursprünglichen Währung handeln können“, sagte er.

Unterschiede zu JP Morgan

Auch die amerikanische Bank JP Morgan arbeitet derzeit an einer eigenen Kryptowährung. Lund wurde deshalb von den Journalisten gefragt, worin sich die Coin von IBM von der JP Morgan Coin unterscheiden wird. Er erläuterte:

„Es ist keine eigene Coin, wie bei JP Morgan geplant ist. Ich denke übrigens, dass das was sie tun, sehr sinnvoll für sie ist. Was JPM macht, fügt auch enorme Wertschätzung zu dem, was wir machen wollen, hinzu. Unsere Vision für Stablecoins ist, dass sie für die breite Masse zugänglich sein müssen und was World Wire zu erreichen versucht, ist das Angebot von Fungibilität bei digitalen Aktivitäten zwischen Finanzinstitutionen.“

Mit Fungibilität wird die Austauschbarkeit von Währungen beschrieben. Ähnlich wie herkömmliche Währungen sind auch Kryptowährungen wie Bitcoin austauschbar. Es macht also nichts aus, mit welcher Bitcoin bezahlt wird, da eine Bitcoin genauso viel wert ist, wie jede andere Bitcoin.

Partnerschaft mit Stellar

Mit „World Wire“ ist das Endprodukt der Zusammenarbeit von IBM und Stellar (XLM) gemeint. Dabei soll es sich um eine eigene Wertanlage des Netzwerkes handeln, die in dem internationalen Zahlungsnetzwerk von IBM Blockchain World Wire (BWW) eingesetzt werden kann.

Erst vor kurzem äußerte Lund sich auch über Bitcoin. Er prophezeite, dass die Kryptowährung eine Million Euro wert wird. Sehen Sie sich hier das Interview mit dem Finanz-Magazin Cheddar vom 15. März an.

Image via Unsplash

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