Cloudminr.io wurde gehackt

Cloudminr.io wurde gehackt. Das Unternehmen, welches bereits mehrmals als Ponzi Scheme beschuldigt wurde, wurde angeblich Opfer eines Hackerangriffs. Persönliche Informationen von circa 80.000 User werden für die Überweisung von einem Bitcoin verkauft. An alle Nutzer von Cloudminr.io schnellstmöglich alle Passwörter ändern.

Cloudminr.io wurde Opfer eines Hackerangriffs. Alle Bitcoins wurden gestohlen und die persönlichen Informationen von Kunden stehen zum Verkauf aus. Letzte Woche erstarrten Kunden von Cloudminr.io, als sie nach dem Hackerangriff die Cloudminingseite besuchten, denn auf dieser verkaufen die Hacker persönliche Informationen (User, Email, Passwort) von sage und schreibe 79.267 Benutzern. Als Beweis wurden die ersten 1000 User mit den jeweiligen Daten veröffentlicht. Man solle einen Bitcoin überweisen um die Daten von fast 80.000 Usern weltweit zu erhalten.

Gemäß dem Reddit Nutzer “peque2” ist die Datenbank der 1000 Nutzer echt. Der Nutzer habe einen Code geschrieben und alle 1000 Nutzer von dem Hack gewarnt. Außerdem stellt er seinen Code zur Verfügung, falls weitere Kundendaten bekannt werden. Cloudminr.io mit angeblichem Sitz in Norwegen bietet Miningverträge seit Mitte November 2014 an und wurde bereits mehrmals beschuldigt ein “Ponzi-Scheme” (Betrug) zu sein.

Cloudminr.io behauptet am 06. Juli, Opfer eines Hackerangriffs zu sein. Das Unternehmen hat in einer offiziellen Aussage bestätigt, das man aufgrund des Angriffs nicht wüsste, ob die Auszahlungsadresse vom Nutzer oder vom Hacker stamme und man daher keine Auszahlungen mehr tätigen werde. Ein Teil der Bitcoins ist an Hackeradressen verschickt worden. Zurzeit versucht das Unternehmen den Schaden zu analysieren und aufzudecken und sich via einer neuen Website neu aufzustellen. Wie erwartet, gab es heftige Kritik an Cloudminr.io. Mehrere Bitcoiner haben das Unternehmen beschuldigt, als “Ponzi-Scheme” zu operieren und Tausende von Kunden betrogen und um ihr Geld gebracht zu haben. Cloudminr.io hat sich nach dem 06. Juli nicht mehr zu diesem Vorfall geäußert und alle Kunden verlieren die Hoffnung auf einen positiven Ausgang.

Es gibt keine Reaktion seitens des Unternehmens und auch wir raten allen Betroffenen schnellstmöglich alle Passwörter zu ändern.

 

Englische Originalfassung, Maria Santos

Image via flickr.com, Mikael Altemark, CC

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